Barbara und Markus Redbrake wurden für ihr mehrere Jahrzehnte andauerndes besonderes Engagement im Verein geehrt. Insbesondere die Beteiligung und Erstellung von Chroniken nicht nur in der Tischtennisabteilung machten dies deutlich. Die Laudatio des Vorsitzenden im Wortlaut:

Der Fingerabdruck ist einmalig und kommt auch, das wissen wir, vor allem an Glasscheiben vor. Er hilft der Polizei, gut von böse zu unterscheiden und hilft mittlerweile auch vielen, ihren PC aus dem Ruhezustand zu starten. Wer Fingerabdrücke hinterlässt, hinterlässt Spuren. Wenn ich mir so unsere Chroniken des BSV anschaue, so finden sich dort mitunter immer wieder die gleichen Fingerabdrücke wieder. Zunächst einmal noch unabhängig von Text und Inhalt kommt irgendwann die Frage auf, wie bringe ich das ganze in Form, wie soll es gedruckt werden. Und da war in der Vergangenheit bereits sehr oft schon eine BSVlerin im Spiel, die auch heute Abend anwesend ist. Nun ist es aber auch so, dass die Form allein nicht entscheidet. Man sagt zwar, der erste Eindruck ist entscheidend, allerdings ist der geneigte Leser von Chroniken immer bemüht, zeitgeschichtliche Ereignisse, in unserem Falle sportliche Highlights oder Einbrüche, Döneken und mitunter sich selber wieder zu erkennen. Das bedeutet für den Schreiber dieser Chroniken einen ungeheuren Aufwand bei der Recherche, Selektion und Zusammenstellung dieser Fakten. Umso erstaunlicher ist es aber, wenn man die Texte der verschiedenen Schriften in Zeitreihe legt, dass unabhängig von vergangenen Jahren auch da ein Name immer wieder auftaucht, wenn es darum geht, die Ereignisse einer Sportart in Wort und Bild zu fassen. Am Beispiel deutlich gemacht: Wer sich die Chronik der Tischtennisabteilung zum 30 jährigen Bestehen zur Hand nimmt wird vermutlich erstaunt sein, dass Redakteur und die für das Layout Verantwortliche absolut identisch sind mit den Verantwortlichen für die Chronik zum 50 jährige Geschehen. Das bedeutet ja nicht nur, dass diese beiden auch nach weiteren 20 Jahren immer noch die Lust nicht verloren haben, in alten Akten und Bildgalerien zu wühlen, sondern immer noch diesem, ihrem Sport und unserem Sportverein in besonderer Weise verbunden sind. Dass beide nach wie vor auch noch miteinander Verheiratet sind, ist dabei natürlich schmückendes Beiwerk.

Kaum jemand ist so fest mit dem Tischtennissport aktiv und passiv verbunden wie der heutige und über viele Jahrzehnte im Amt befindliche Abteilungsleiter und kaum jemand hat so viele Fingerabdrücke auf Druckerzeugnisse, Chroniken, Plakaten und vielen anderen Veröffentlichungen hinterlassen wie seine Ehefrau. Wir sind daher der vollen Überzeugung, dass es auch in diesem Jahr eine richtige Wahl ist, wenn es heißt

BSVler des Jahres sind Barbara und Markus Redbrake!